Apple meint: Privatsphäre auf dem iPhone ist Privatsache

Apple meint: Privatsphäre auf dem iPhone ist Privatsache. Sie möchten nicht, dass die Informationen auf Ihrem Smartphone auch von anderen wahrgenommen werden? Dann tut Apple viel dafür, dass Sie mit dem Gerät Ihre Privatsphäre tatsächlich auch zur Privatangelegenheit erklären können. Um das auf gewohnt kurzweilige Art zu dokumentieren veröffentlichte Apple nun einen Werbespot.

Überall legen wir wert auf unsere Privatsphäre. Wir hängen Schilder auf, auf denen Unbefugten der Zugang zu unserem Privatgelände untersagt wird. Oder wir unterbrechen private Unterredungen in einem Restaurant, wenn eine Servicekraft an den Tisch kommt. Oder wir schließen Türen (und ziehen die Rollläden blickdicht) – mal im geschäftlichen und mal im privaten Umfeld.

Apple wirbt für Privatsphäre am iPhone

Dies sind nur drei von vielen weiteren Beispielen, die Apple in seinem aktuellen Werbespot „Privatsphäre auf dem iPhone – Privatsache“ auswählt, um uns vor Augen zu führen, wie viel Wert wir im realen Leben doch auf die eigene Privatsphäre legen.

Doch im Internet und auf unseren Geräten scheint das nicht zu gelten. Nicht so mit dem iPhone? Das Unternehmen speichert unsere biometrischen Daten nur auf den Geräten (Face ID, Touch ID). Es lässt die Algorithmen zur Bilderkennung in der Fotos-App auch nur lokal laufen und die Künstliche Intelligenz entscheidet anonym. Und Mac, iPhone und iPad synchronisieren diese Daten nur verschlüsselt. Apple nennt das differentielle Privatsphäre. Es lernt auch etwas, aber eben anonymisiert. Das Unternehmen selbst weiß überhaupt nichts über die Vorlieben der einzelnen Nutzer. Apple unterbricht außerdem das Tracking im Internet, sodass unsere Surfangewohnheiten nicht ausgespäht werden. Und es erlaubt Anbietern auch keinen Zugriff auf unsere Daten, wenn wir nicht explizit zustimmen.

Kann Apple das trockene Thema auflockern?

Der neue Werbespot ist knapp 30 Sekunden lang und wird auch im TV ausgestrahlt. Apple versucht so das eher biedere Thema Datenschutz und Privatsphäre aufzulockern. Klappt das? Was meinen Sie?

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"Klappt das? Was meinen Sie?" ..ich denke nein, denn dafür müsste Apple aufzeigen, was ein iPhone anders macht als die anderen..

Auch nichts anderes als ein Samsung oder Huawei. Es gibt brav Daten weiter an Google. Und die zahlen ja dafür jeden Menge an Apple.

Klar klappt das. Nichts geht an Google, wenn man nicht googelt. Und das ist gut so. Sehr schlau von Apple groß auf privacy zu setzen. So ist Apple aktuell der einzige tragbare Smartphone-Hersteller, wenn man nur ein bisschen Verstand hat.

Bei den üblichen Verdächtigen ( Herstellern) hat man letztlich die Auswahl zwischen Not und Elend. Letztendlich muss man den Versprechen glauben. Letztlich habe ich in Sachen Datenschutz und Privatsphäre aber mehr Vertrauen (bzw. weniger Misstrauen) zu Apple als zu den Herstellern die auf Android setzen. Google verdient Geld (fast) NUR mit Dantensammellei, Apple (noch?) nicht.

Ich nutze nur den Safari Browser und habe als Standard Suchmaschine DuckDuckGo. Die sammeln deine Daten nicht und verfolgen dich nicht. Und zusätzlich noch Addblock Plus als Werbeblocker. Dann verwende ich noch NordVPN der immer aktive ist. Dieser VPN protokolliert auch nicht. Dann habe ich auch kein Facebook, das dein Leben verbreitet. Somit melde ich mich weder mit einem Facebook Konto noch mit einem Google Konto irgendwo an. Auch WhatsApp habe ich nicht. Das kann die Apple Nachrichten App auch, was ich brauche. Dies auf dem iPhone, iPad, Macbook Pro und iMac. So lebe ich glücklich und vollkommen zufrieden in meiner digitalen Apple Welt.

Wenn auch manchmal etwas Einsam wenn die meisten im Freundeskreis Whatsapp auf Android haben... Und auch bei den ganzen "alternativen" Suchmaschinen und VPN Anbietern ist der Datenschutz letztlich nur ein Versprechen... Kann man glauben, sollte man aber auch nicht zu arglos tun... Aber so ist es halt... wenn man keinen mehr traut ist man ganz einfach: Offline.